10 Irrtümer der täglichen Zahnpflege und Mundhygiene

Wie bei vielen Aspekten der täglichen Hygiene verleitet auch die Zahnpflege dazu Irrtümern zu erliegen. Besonders wenn diese über längere Zeit im Umlauf sind ist die Verlockung sehr groß diese einfach für bare Münze zu nehmen. Von den Nahrungsmitteln bis zur richtigen Technik zum Putzen der Zähne hilft bereits eine Veränderung der gewohnten Verhaltensweisen, um die Zahnhygiene zu optimieren und Erkrankungen vorzubeugen.

10 Fehler der Zahnpflege und Mundhygiene – Unbedingt vermeiden!

1. Obst ersetzt das Zähneputzen

Die Werbung hat einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet, dass Äpfel und gesunde Zähne sehr viel leichter in Verbindung gebracht werden, als bei jedem anderen Obst. In Wahrheit enthält jedoch auch der Apfel Fruchtsäuren, welche den Zahn angreifen. Wer denkt mit einem Apfel am Tag auf das Zähneputzen verzichten zu können, setzt seine Zähne gleich einer zweifachen Gefahr aus. Zum einen gelangen Fruchtstücke in die Zahnzwischenräume und können dort wenn sie nicht entfernt werden, unter anderem zu Mundgeruch führen. Weiterhin greifen die Fruchtsäuren über längere Zeit den Zahnschmelz an und führen zu einem Abbau, welcher ohne zahnärztliche Hilfe nicht mehr reparabel ist.

2. Tee und Kaffee fördern den Zahnschmelzabbau

Die Verfärbungen durch Tee und Kaffee erlauben schnell den Schluss, dass der Genuss dieser Getränke generell eine schädliche Wirkung entfaltet. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn diese Getränke stark gesüßt werden. Dies führt zu Belägen, welche bei unregelmäßiger Zahnpflege schnell zu unschönem Zahnstein führen können. In Tee selbst ist dagegen Fluor enthalten, welches sich positiv auf die Zähne auswirkt. Verstärkt wird dieser Effekt noch wenn dem Getränk Milch hinzugefügt wird. Das dort enthaltene Kalzium stärkt den Zahnschmelz und beugt Löchern vor.

3. Fluorid kann bereits geschädigte Zähne reparieren

Fluorid trägt zwar zu einer Remineralisierung bei, kann jedoch keine Wunder bewirken. Plaque und Zahnstein müssen daher zuerst gründlich entfernt werden, damit das Fluorid überhaupt den angegriffenen Zahnschmelz erreichen kann.

4. Kaugummi ist oft die bessere Zahnbürste

Bei den Werbeversprechen von Kaugummis fällt es schwer zu glauben, dass diese nicht ausschließlich in der Apotheke verkauft werden. Doch ein Ersatz für die Zahnbürste ist dies dennoch nicht. Da die glatte Oberfläche niemals der Borstenstruktur der Zahnbürste Konkurrenz machen kann. Das Kauen von Kaugummi hilft dagegen das Säuremilieu nach dem Essen nicht zu stark ansteigen zu lassen.

5. Nur vom Zahnfleisch zu den Zähnen putzen

Lange galt die von rot nach weiß Regel als einer der Grundpfleiler einer gesunden Zahnhygiene. Dank der Forschung in diesem Bereich ist heute jedoch klar, dass kreisende Bewegungen besser sind, da sich so auch unter dem Zahnfleischrand befindliche Beläge besser lösen.

 

Zahnpflege bei Kindern und Erwachsenen – Mehr Themen

Um Ihre Zähne gesund zu halten, ist die richtige Propyhlaxe sehr wichtig. Bei Kindern und ihren Milchzähnen wird die Zahnpflege oft vernachlässigt. Erfahren Sie bei uns, warum Zahnprophylaxe bei Kindern eine große Bedeutung spielt!

 

6. Nur Zahnfleischbluten ist ein Zeichen für geschädigtes Zahnfleisch

Zwar ist Zahnfleischbluten ein sicheres Anzeichen für eine Infektion des Zahnfleisches, aber bei weitem nicht das einzige. In der Regel bilden sich zuerst Schwellungen bevor überhaupt die ersten Blutungen am Zahnfleisch auftreten.

7. Nur harte Zahnbürsten können Plaque wirklich restlos entfernen

Hartnäckiger Zahnbelag oder Verfärbungen ermutigen dazu deutlich festeren Druck auf die Zähne beim Putzen auszuüben als eigentlich erforderlich wäre. Neben der Plaque wird jedoch auch kontinuierlich der Zahnschmelz abgebaut, was oft erst ersichtlich ist wenn der Schaden schon angerichtet ist.

8. Zucker frisst Löcher in die Zähne

Zucker ist nicht direkt schädlich für den Zahnschmelz. Die im Mundraum lebenden Bakterien freuen sich jedoch über Zucker, da sie damit über die idealen Bedingungen verfügen, um sich zu vermehren. Mit einer gründlichen Zahnpflege wird die Anzahl von Bakterien in einem gesundem Rahmen gehalten.

9. Nach der Mahlzeit keine Zeit bis zum Zähneputzen verschwenden

Nach der Mahlzeit ist der Mund noch voll auf die Verdauung eingestellt. Erst nach einer halben Stunde Wartezeit klingt die langsam ab und die Zahnbürste hinterlässt somit keine Schäden an den Zähnen.

10. Milchzähne dürfen ruhig Karies aufweisen

Die Pflege der ersten Zähne ist auch im Kleinkinderalter sehr wichtig. Geschieht dies nicht kann der Karies durchaus bis zu den nachwachsenden Zähnen durchdringen, besonders wenn Milchzähne gezogen werden müssen und sich daraus Zahnfehlstellungen ergeben. Von den ersten Zähnchen bis ins hohe Alter ist es wichtig den Zähnen die passende Pflege zukommen zu lassen. Unerlässlich ist es dafür die Zähne durch die Pflege nicht zusätzlich zu belasten und bei Fragen nicht auf den Volksmund, sondern lieber den behandelnden Zahnarzt zu hören.

 

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