Zahnfleischrückgang – Behandlung durch den Zahnarzt und Entstehung

Zahnfleischrückgang ist bis auf wenige krankheitsbedingte Ausnahmen immer ein unschönes Symptom einer unzureichenden Zahnpflege. Treten die ersten Anzeichen auf, werden diese von den Betreffenden entweder nicht erkannt oder unterschätzt. Tritt der Zahnfleischrückgang als Folge ein kann nur noch der Zahnarzt weiterhelfen. Die moderne Zahnmedizin hält dafür aktuell bereits sehr viele Behandlungsmethoden bereit, welche den Zahnfleischrückgang optisch korrigieren und einem möglichen Zahnverlust vorbeugen.

Die häufigsten Ursachen für einen dauerhaften Zahnfleischrückgang

Ursachen für einen Zahnfleischrückgang haben im Wesentlichen vier Gründe. Zum einen betrifft dies eine genetische Veranlagung. Leiden in einer Familie sehr viele Personen unter dem Rückgang des Zahnfleisches, kann dies bereits in den Genen verankert sein. In diesen Fällen ist es wichtig alles zu unternehmen, um den Zahnfleischrückgang nicht durch einen der weiteren Gründe zusätzlich zu vergrößern. Eine der anderen Ursachen liegt in Erkrankungen wie Leukämie oder auch Diabetes begründet. Dies kann von den Betroffenen nur eingeschränkt beeinflusst werden. Dennoch sollte der Zahnarzt über die Erkrankungen in Kenntnis gesetzt werden, um bei den Vorsorgeuntersuchungen verstärkt das Zahnfleisch zu kontrollieren. Nicht zu unterschätzen ist auch die Ernährung. Bei Mangelerscheinungen durch Untergewicht kann sich ebenfalls das Zahnfleisch zurückbilden. Das gleiche Symptom ist auch bei längjährigen Rauchern zu beobachten. Die neben Nikotin in Zigaretten und Tabak enthaltenen Stoffe besitzen über lange Zeit nicht nur für die Lungen eine schädliche Wirkung. Der Zahnfleischrückgang kann bei Rauchern daher innerhalb von kurzer Zeit besonders ausgeprägt sein, da die bereits angegriffenen Stellen weiterhin mit dem Rauch der Zigaretten in Kontakt kommen. Die Hauptursache für den Rückgang des Zahnfleischs ist und bleibt jedoch eine mangelnde Zahnhygiene. Dies betrifft sowohl Personen, die nur unregelmäßig die Zähne putzen als auch Personen, die ihre Zahnpflege sehr ernst nehmen. Hier ist dann die falsche Putztechnik der Verursache des Problems. Anstatt nur die Zahnbeläge zu entfernen, wird mit der falschen Putztechnik mehrmals am Tag das Zahnfleisch nach oben geschoben. Entstehen dadurch Zahnfleischtaschen ist es meist nur eine Frage der Zeit bis sich Bakterien darin ungestört vermehren und Entzündungen verursachen, welche das Zahnfleisch noch weiter schädigen.

Gesundes Zahnfleisch schützen

Möchten Sie wissen, wie sie Ihr Zahnfleisch schützen und woran Sie gesundes Zahnfleisch erkennen können? Schauen Sie sich den Artikel zur Vorbeugung für gesundes Zahnfleisch an!

Effektive Methoden zur Behandlung von Zahnfleischrückgang

Neben den medizinischen Faktoren sorgt Zahnfleischrückgang auch dafür, dass die Betroffenen Scham empfinden und daher sehr viel seltener Lächeln. Da ein geschlossener Mund schnell eine ernste Miene zaubert wird diesen Personen nicht selten eine chronisch schlechte Laune unterstellt. Um genau dies zu verhindern ist es wichtig, die Anzeichen für einen Zahnfleischrückgang zu kennen. Zu den eindeutigsten Anzeichen für einen beginnenden Zahnfleischrückgang zählt Zahnfleischbluten. Dies tritt bevorzugt nach dem Zähneputzen auf und ist ein wichtiger Hinweis auf eine flasche Putztechnik oder auch eine zu harte Zahnbürste. Weitere Anzeichen sind zum Beispiel geschwollenes Zahnfleisch oder auch eine Verfärbung in ein dunkleres Rot. Je eher ein beginnender Zahnfleischrückgang erkannt wird, umso leichter fällt es auch dem behandelnden Zahnarzt die passende Behandlung zu wählen. Die einfachste Behandlung ist immer Zahnstein zu entfernen und Entzündungen zu bekämpfen. Ist es dafür bereits zu spät, erfordert die Behandlung etwas mehr Geduld, da zuerst die Schädigungen der Zähne und des Zahnfleischs behandelt werden, bevor ein erneuter Aufbau des Zahnfleischs beginnen kann. Wichtig ist es dafür auch die Ursache zu beseitigen und dem Patienten zu einer optimalen Zahnhygiene durch eine veränderte Putztechnik oder auch einer weicheren Zahnbürste zu verhelfen. Helfen können dabei auch Mittel aus der Naturheilkunde, wie etwa Spülungen mit Salbei- oder auch Kamillentee. Beide besitzen eine antibakterielle Wirkung und helfen dabei neuen Entzündungen vorzubeugen. Erst wenn alle diese Behandlungen nicht mehr in Frage kommen oder bereits ausgeschöpft sind muss über künstliche Alternativen nachgedacht werden. Dies ist jedoch aufgrund der großen Fortschritte der letzten Jahre immer seltener der Fall.

Zahnfleischrückgang ist ein ernst zunehmendes Problem, welches jedoch nur selten ohne Anzeichen erscheint. Neben dem Erkennen dieser Anzeichen ist es sehr wichtig die Ursache zu finden, damit die Behandlung nicht in kurzer Zeit wiederholt werden muss. Der Zahnarzt hat zudem auch bei einem fortgeschrittenen Rückgang des Zahnfleischs in der Regel eine Behandlung parat, welche das Problem behebt ohne zum Zahnverlust zu führen. Ein gesundes Zahnfleisch ist daher immer eine Basis für ein gewinnendes Lächeln.


 

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