Schwangerschaft: Warum Zahn- und Mundgesundheit so wichtig sind

Gerade in der Schwangerschaft sollte der Mundhygiene viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Aufgrund hormoneller Umstellungen ist das Zahnfleisch zudem besonders anfällig für Entzündungen. Bleiben diese unbehandelt, stellt das ein ernstzunehmendes Risiko für das Baby dar. Auch mütterliche Kariesbakterien schädigen den Nachwuchs.

Besonders in den ersten Wochen der Schwangerschaft bleibt die werdende Mutter nicht vom häufigen Erbrechen verschont. Dies hat zur Folge, dass viel Magensäure in den Mundraum gelangt. Durch die Säure wird die Oberflächenschicht des Zahnes angegriffen. Durch chemische Prozesse erweicht diese Schicht und kann bei sofortigem intensiven Zähneputzen buchstäblich „weggeschrubbt“ werden.

Zahnfleischentzündungen und Karies – in der Schwangerschaft unbedingt verhindern

Auch Zahnfleischentzündungen bergen Gefahren für das Baby. Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt und entwickelt sich daraus eine Parodontitis, kann das gerade in der Schwangerschaft gefährlich werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine bestehende Parodontitis-Erkrankung der Mutter das Risiko einer Frühgeburt erhöhen. Das entzündete Zahnfleisch entsendet ständig bakterielle Giftstoffe in die mütterliche Blutbahn, und das kann z. B. vorzeitige Wehen auslösen.

Auch die Karies der Mutter ist schädlich für das Kind. Kariesverursachende Erreger können nämlich über den Speichel von Mutter, Vater oder Oma in den Mund des Säuglings gelangen und die gerade im Aufbau befindliche Mundflora nachhaltig schädigen. Um den wichtigen Speichelfluss in Gang zu halten, ist der Griff zum Kaugummi empfehlenswert.

Autorin: Pelin

Gesundes Zahnfleisch?

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